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Was ist Deine besondere Fähigkeit?

  • Ich habe seit 2012 zwei sehr spannende Schwerpunkte für mich entdeckt:

    Intuitive Entscheidungen treffen und
    das Herzensziel hinter dem Wunsch nach Ordnung mit meinen KundInnen ausgraben

    Für mich ist das die beste Basis. Intuitive Entscheidungen helfen gerade beim Aussortieren schnell zum Ziel zu kommen. Zudem werden intuitive Entscheidungen kaum jemals bereut. Das hat viele Gründe. Der wichtigste ist wohl, dass sie wirklich aus unserem Innersten kommen und völlig unabhängig von äußeren Einflüssen und Einflüsterungen sind.

    Das Herzensziel steht immer am Anfang meiner Arbeit mit neuen KundInnen. Mit dem Herzensziel schaffen sie sich einen felsenfesten Wegweiser. Ohne den ist es sehr schwierig, in mühsamen Phasen dranzubleiben: sei es beim Ausmisten oder auch bei den täglichen Ordnungsroutinen.

Welchen Satz hörst Du am öftesten von Deinen KundInnen?

  • „Ich hab jetzt nicht aufgeräumt.“ Tatsächlich. Wär ja auch Quatsch. Und eigentlich ist es ja auch eine Erleichterung, wenn man weiß, ich hab jetzt jemanden an meiner Seite. Zu neuen KundInnen sage ich am Telefon immer „Sie können sich jetzt einfach entspannen und warten bis ich komme. Wir fang dann gemeinsam an.“

Welchen Satz hörst Du meistens, wenn Du von Deinem Beruf erzählst?

  • „Oh – da kenne ich jemanden. Der könnte Dich gebrauchen.“

Welche Tätigkeit glaubst Du ist am wichtigsten in Deiner Arbeit

  • Ich beobachte in den ersten Stunden erstmal, um herauszufinden, wenn ich vor mir habe. Ist es jemand, der gierig auf Ratschläge ist und sie gleich umsetzten möchte? Ist da jemand noch voller Skepsis? Braucht er/sie mich vor allem, um Mut zu zusprechen? Einen sanften Schubs zu geben? Kann ich auch Humor ins Spiel bringen? Also mein wichtigstes Werkzeug ist beobachten – einfühlen – vorsichtig testen. Daneben lese ich sehr viel, um mir neue Methoden anzueignen und neue Ideen zu bekommen.

Was sollten neue KundInnen auf jeden Fall über Dich wissen?

  • Mein Ordnungsbegriff ist ein sehr pragmatischer. Der ästhetische Aspekt von toll beschrifteten Boxen und perfekt gestapelten Pullovern steht für mich nicht im Vordergrund. Deshalb rate ich immer davon ab, sich schon zu Beginn mit schönen Ordnungshelfern auszustatten. Mit ist wichtig, mit den Dingen zu arbeiten, die bereits vorhanden sind.
    Das Ziel ist außerdem eine Ordnung, die den Alltag erleichtert. Wem meditatives Falten zu umständlich ist, hat nix davon, durch Falttechniken viel Platz zu sparen. Das Falten wird nicht passieren – deshalb braucht es dann eine andere Lösung.

    Können tue ich es natürlich auch.

Wobei hast Du Dir schonmal Unterstützung geholt?

  • Beruflich: Als mein letzter Job mich fürchterlich gelangweilt hat, habe ich mich von einem Berufscoach länger begleiten lassen.
    Ich gebe auch technische Sachen gerne ab. Meine Website z.B. hat mir ein Webdesigner gemacht.
    Privat suche ich immer wieder Rat, wenn ich unsicher bin, wie ich meine Kinder am besten unterstützen kann. Ich finde – warum soll ich lange rumeiern, wenn es da tolle ExpertInnen gibt, die mir auf den Punkt sagen können, wie ich etwas besser machen kann.

Was ist das schönste, am Ende eines Kundentermins?

  • Ganz klar – etwas verändert zu haben. Zum Besseren. Ich bin auch nach diesen vielen Jahren immer noch erstaunt, was man in 5 Stunden alles schaffen kann.

    Außerdem freue ich mich immer sehr, wenn meine KundInnen etwas ganz Wichtiges über sich gelernt haben: „Ich kann ja doch!“

Wirst Du bei irgendwas schwach?

  • Im Reformhaus! Früher waren es auch Bücher. Aber inzwischen hole ich mir Lesenachschub immer in der Bücherei. Nur ganz selten lese ich eine Buchbesprechung und mag nicht warten, bis die Bücherei ein Exemplar davon hat.

Warst Du schon immer ordentlich?

  • Meine Mutter würde wohl sagen „Nein!“ Aber ich weiß noch genau, wann ich beschlossen habe ordentlich zu sein: als ich in meiner ersten eigenen Wohnung stand. Da wusste ich: ich will mich zu jeder Zeit wohlfühlen:

    – wenn ich müde nach Hause kommen
    – wenn ich morgens meine Augen öffne
    – wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin.

    Ich habe gespürt, dass ich dafür Ordnung brauche. Deshalb habe ich mir einfache Routinen überlegt, um mit wenigen Handgriffen für Ordnung zu sorgen. Später – mit mehr Hausstand als dem einer Studentin – kam dann noch das regelmäßige Aussortieren dazu.

Dein Motto:

  • Chaos ist kein Schicksal – Ordnung ist eine Entscheidung